
Dieses Aufbau-Webinar adressiert Zutritt als Governance-Thema. Im Fokus stehen Multifaktor-Authentisierung, OSDP Secure Channel, rollenbasierte Berechtigungsmodelle (RBAC), Zonenmodelle, Medienhygiene und Auditfähigkeit sowie die Ableitung aus BSI-IT-Grundschutz, DSGVO Art. 32 und NIS2. Anhand realer Angriffsszenarien wird gezeigt, warum unsichere Zutrittssysteme heute als grob fahrlässig gelten können und welche Maßnahmen nachweislich geeignet sind, Risiken und Haftung zu reduzieren.
Voraussetzungen:
Es handelt sich um ein Advanced Webinar. Ohne Vorkenntnisse wird empfohlen das VfS-Basic Webinar „Elektronische Zutrittsmanagementlösungen“ zu besuchen.
Lernziel:
Teilnehmende können Zutrittssysteme norm-, DSGVO- und NIS-2-konform bewerten, modernisieren und haftungsrelevante Risiken minimieren.
Nach dem Webinar können die Teilnehmenden:
- Authentisierung und Kommunikationssicherheit bewerten
- Rollen- und Zonenmodelle rechtssicher strukturieren
- Auditfähigkeit und Nachweisführung sicherstellen
- Haftungs- und Governance-Perspektive einnehmen
Zielgruppe:
Das Webinar richtet sich an erfahrene Sicherheitsverantwortliche und Fachpersonen, die elektronische Zutrittsmanagementsysteme planen, betreiben oder sicherheitsstrategisch bewerten und sich mit rechtlichen Anforderungen, Haftungsfragen und KRITIS-relevanten Anforderungen auseinandersetzen.
Angesprochen sind insbesondere Personen, die für Konzeption, Betrieb, Compliance oder Sicherheitsarchitektur von Zutrittssystemen verantwortlich sind.
Wie z. B.: Sicherheitsmanager und Sicherheitsverantwortliche, Planer, Sicherheitsberater und Systemintegratoren, Verantwortliche für KRITIS-Infrastrukturen, Betreiber komplexer oder vernetzter Zutrittsmanagementsysteme, Projektleiter für Sicherheits- und Gebäudetechnik, Verantwortliche für Compliance, Haftungsfragen und Sicherheitskonzepte, Behörden und Unternehmen mit kritischen oder hochsensiblen Infrastrukturen.
10.06.2026, 09:00 – 11:00 Uhr
16.09.2026, 09:00 – 11:00 Uhr
11.11.2026, 09:00 – 11:00 Uhr